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Deutsch-Kreuzer trafen sich zum zwölften Mal

Alle zwei Jahre wieder, am zweiten Samstag im Oktober, haben die Deutsch-Kreuzer einen festen Termin in ihrem Kalender. So auch in diesem Herbst. Am 13. Oktober trafen sie sich zu ihrem zwölften Treffen. Gastgeber war, wie in den Jahren zuvor, die schöne Stadt Dinkelsbühl, die allen Siebenbürgern bestens bekannt ist.

Rund 180 Personen waren der Einladung des Vorstands gefolgt: vom 4 Monate alten Baby bis zur ältesten noch lebenden Deutsch-Kreuzerin im stolzen Alter von 94 Jahren – eine sehr erfreuliche Teilnehmerzahl. Alle haben sich über das Wiedersehen gefreut, besonders die, die nach längerer Zeit wieder den Weg in den Schrannen-Festsaal von Dinkelsbühl gefunden hatten.

Das Treffen begann mit einem Gottesdienst, geleitet von Pfarrer Michael Wagner, der in den 70ger Jahren für acht Dienstjahre die Pfarrstelle in Deutsch-Kreuz inne hatte. Eingeleitet wurde der Gottesdienst vom vertrauten Klang der Deutsch-Kreuzer Kirchglocken vom Band. Die siebenbürgische Liturgie, die alt bekannten Kirchenlieder und eine ergreifende Predigt zum Thema „Heimat“ erweckten bei vielen ein schon fast vergessenes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Es sind viele schöne gemeinsame Erinnerungen, die wir teilen und die für uns Heimat bedeuten. Heimat ist aber auch der Ort, an dem wir verstanden werden und wir die anderen Mitmenschen verstehen. Das waren nur einige der beflügelnden Botschaften der Predigt. Zum guten Gelingen des Gottesdienstes trug auch der langjährige Organist von Deutsch-Kreuz – Georg Hellwig – bei, der bereits in der Dienstzeit von Pfarrer Wagner jeden Gottesdienst musikalisch begleitet hatte.

Es folgte die Mitgliederversammlung mit dem Rechenschaftsbericht und Kassenbericht des Vorstands, der Totenehrung und Beschlussfassungen. Der Vorstandsvorsitzende – Johann Hellwig – bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme an dem Treffen aber auch bei den tatkräftigen Unterstützern, die das Vereinsleben aktiv mitgestalten und viel Zeit und Mühe für die Pflege und Erhaltung unserer Kulturgüter investieren. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Michael Folberth, dem zweiten Vorsitzenden unserer HOG.

Dann war es soweit: Mit dem „Jakobi-Marsch“, beschwingt gespielt von den Deutsch-Kreuzer Musikanten, begann der unterhaltsame Teil des Nachmittags. Mit diesem Marsch wurden wir über viele Jahre auf die traditionellen Feste auf dem Tanzplatz in Deutsch-Kreuz eingestimmt. Zu diesem Treffen hatten sich 14 junge und jung gebliebene Musikanten mit ihren Instrumenten eingefunden und uns bis  in die Abendstunden mit Musik und Gesang erfreut. Die Deutsch-Kreuzer Musikanten sind zu einer festen Größe in unserem Verein geworden. Sie sind bei jedem Heimattag und jedem Treffen dabei und darauf sind wir sehr stolz.

Ein besonderer Höhepunkt wurde uns von Christa und Reinhard Schwartz geboten: Sie präsentierten einen Film von der Weinlese auf der Warte in Deutsch-Kreuz aus dem Jahr 1983. An diesem Jahresereignis nahmen früher fast alle Dorfbewohner teil. Deshalb war bei vielen Anwesenden die Überraschung groß, sich nach fast 30 Jahren in dem Film wieder zu sehen. Es war für alle sehr ergreifend, besonders beim Anblick lieber Angehöriger, die zwischenzeitlich verstorben sind.

Nach dem gemeinsamen Abendessen sorgten die Brüder Hellwig – ebenfalls Deutsch-Kreuzer – für beste Unterhaltung. Sie spielten zum Tanz bis in die Morgenstunden.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Treffen. Wir bedanken uns bei allen, die durch organisatorische Mithilfe, durch Mitgestaltung, durch Teilnahme und gute Laune am Erfolg des Festes beteiligt waren und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Treffen.

 

Im Namen des Vorstands
Karin Artz

veröffentlicht am: 16.11.2012 | von: juergen.eichner

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